Jahreshauptversammlung der Stadtwehr am 24. März 2017

Zur jährlichen Jahreshauptversammlung der Mitglieder der Einsatzabteilung sowie Alters- und Ehrenabteilung wurde in beide Lehrsäle in die Dietigheimer Straße 12 zuvor fristgerecht eingeladen.

Als Ehrengäste waren der Oberbürgermeister und Feuerwehrdezernent Herr Alexander Hetjes, der Stadtverordnetenvorsteher Herr Dr. Alfred Etzrodt, der Leiter der Feuerwehr Bad Homburg Herr Daniel Guischard, als Vertreter des Stadtkreisfeuerwehrverbandes Herr Christian Broweleit sowie als Vertreter der Presse Frau Denter (Taunus Zeitung) und Herr Emler (Homburger Woche) zugegen.

Nachdem Jörg Meketzer als Wehrführer und Vorsitzender alle Anwesenden begrüßt hatte, erfolgten die Grußworte der einzelnen Ehrengäste: vom Stadtverordnetenvorsteher Herrn Dr. Alfred Etzrodt, vom Oberbürgermeister und Feuerwehrdezernent Alexander W. Hetjes, vom Bürgermeister Karl-Heinz Krug, vom Leiter der Feuerwehr Herr Branddirektor Daniel Guischard und der stellvertretende Vorsitzende vom Stadtkreisfeuerwehrverband Herrn Christian Broweleit. 

Den Grußworten folgte der Wehrführer und 1. Vorsitzende Kamerad Jörg Meketzer mit seinem Jahresbericht für 2016.

So wurden von den 75 aktiven Einsatzkräften (davon 6 Frauen) der Stadtwehr im Jahr 2016 insgesamt 496 Einsätze abgearbeitet. Diese untergliedern sich in:

162 Brandsicherheitsdienste im Kurtheater, Englische Kirche, beim Homburger Sommer oder beim Laternenfestfeuerwerk,

118 Fehlalarme z. B. durch Auslösungen von Brandmeldeanlagen oder ausgelöste Heimrauchmelder,

151 Hilfeleistungen z. B. auf der Autobahn, eingeschlossene Personen in Aufzügen, Beseitigung von Sturm- u. Unwetterschäden und

65 Brände. Diese unterteilen sich in 8 Kleinbrände A, 22 Kleinbrände B, 3 Mittelbrände, 6 Großbrände (als Beispiel 30.06. Brand Müllbehälter Zeppelinstraße) sowie 26 gelöschte Feuer (z. B. Topf auf Herd).

Weiter folgten die einzelnen Berichte des Jugendwartes und Rechnungsführers.

Der Oberbürgermeister, der Leiter der Feuerwehr und der Wehrführer und sein Stellvertreter vollzogen im Anschluss an die Berichte die Beförderungen.

Zur Feuerwehrfrau-Anwärterin wurde die Kameradin Kerstin Lefeld und zum Feuerwehrmann-Anwärter wurden der Kamerad Maximilian Engelhardt ernannt. Zum Feuerwehrmann der Kamerad Jonas Volk befördert. Zum Oberfeuerwehrmann wurden die Kameraden Andre Gering, Torsten Stürtz, Mladen Sudar, zum Hauptfeuerwehrmann wurde der Kamerad Torsten Schreiber, zur Löschmeisterin die Kameradin Rebecca Gorißen, zum Löschmeister der Kamerad Florian Wulf, zum Oberlöschmeister wurden die Kameraden Daniel Adolph und Andreas Keimling sowie zum Hauptbrandmeister der Wehrführer Kamerad Jörg Meketzer befördert.

Die beiden Zugführer Benedikt Hill und Stefan Junghanns wurden zum Brandmeister befördert.

Geehrt wurden für 10 Jahre Vereinsmitgliedschaft die Kameraden Andre Gering und Torsten Stürtz mit der bronzenen Vereinsnadel. Für 20 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurde der Kamerad Andreas Klein die Vereinsnadel in Silber überreicht. Für 40 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden folgende Kameraden geehrt: Peter Dietz, Karl-Heinz Hansen, Peter Hilfinger und Reinhold Wittig. Für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft wurden die Kameraden Joachim Dorsch, Thomas Fromm und Herbert Schemel geehrt. Auf 60 Jahre Vereinsmitgliedschaft können die Kameraden Jürgen Fleck und Hermann Wehn zurückblicken. Mit 70 Jahren Vereinsmitgliedschaft ist der Kamerad Helmut Liebel einer der ältesten Vereinsmitglieder. 

Zum 01.04. wechseln die Kameraden Hans-Georg Braum und Dr. Dr. Sanner nach jeweils über 43 Jahren in die Alters- und Ehrenabteilung. Beide Kameraden bekamen Abschiedsgeschenke und ihren Einsatzhelm auf einen Holzständer unter tosendem Applaus überreicht.  

Als Beisitzer zum Feuerwehrausschuss wurde der neue Gruppenführer der Gruppe 4, Kamerad Florian Wulf, gewählt. Wiedergewählt wurde auch der Beisitzerposten vom Gruppenführer der Gruppe 5, Kamerad Sebastian Frank.

Die Versammlung wurde vom Wehrführer um 21:35 Uhr geschlossen.

Übung mit einer Rettungshundestaffel

Am Samstag, 11.02.2017 hat die Freiwillige Feuerwehr Bad Homburg-Stadt eine Übung zusammen mit der Rettungshundestaffel Bergstraße / Odenwald durchgeführt.

Angenommene Lage war eine private Feier, bei der am nächsten Morgen einige Personen vermisst wurden.

Die Rettungshundestaffel wurde um 08:30 Uhr alarmiert und traf um 09:50 Uhr am Übungsstart, der Feuerwache Bad Homburg, ein. Dort wurden die 17 Helfer mit ihren 11 Hunden (6 Mantrailer und 5 Flächensuchhunden) in die Übungslage und das entsprechende Szenario eingewiesen und erhielten erste Instruktionen für den Start der Mantrailer - im späteren Verlauf dann auch für die Flächensuchhunde.

Nachdem die Geruchsartikel der Vermissten durch die Hundeführer entnommen und vorbereitet wurden, sind die Suchteams eingeteilt worden (bestehend aus Einsatzpersonal der Feuerwehr und Suchgruppenhelfern der RHS Bergstraße) und die Mantrailer haben kurz darauf die Spur aufgenommen und folgten dieser bis zur Waldfläche (Hardtwald). Dadurch, dass die Mantrailer an einer langen Leine geführt werden, können diese nur schwierig in einer Waldfläche eingesetzt werden. Dementsprechend sind die Flächensuchhunde (Hochwindsucher) eingesetzt worden, um die menschliche Witterung in den zugeteilten Suchflächen / Sektoren aufzuspüren und anzuzeigen.

Den Hundeführern bzw. den Teams sind einige Aufgaben gestellt worden - angefangen von Orientierung (GPS / Standorte / Kartenmaterial), Erster Hilfe an den im Wald aufgespürten "Vermissten" Personen, bis hin zum Eigenschutz, Verständigung von Rettungsmitteln und entsprechenden Lage- und Rückmeldungen.

Vielen Dank für die super Zusammenarbeit mit der Rettungshundestaffel Bergstraße Odenwald

Unterschied zwischen Mantrailer und Flächensuchhund

Die Mantrailer bekommen einen Individualgeruch des Vermissten oder der zu suchenden Person (z.B. getragene Kleidung) - anhand dieses Geruchsstoffes wird dieser die Spur aufnehmen und diese verfolgen bis hin zum Ziel (Vermisste Person). Der Mantrailer läuft an einer Schleppleine, damit dieser bei Straßenüberquerungen nicht ungehindert auf die Straßen läuft. Mantrailer werden hauptsächlich im innerstädtischen Bereich eingesetzt.

Der Flächensuchhund ist darauf trainiert, jede menschliche Witterung / Geruch aufzunehmen und diesen durch "Verbellen" anzuzeigen, solange bis der Hundeführer bzw. das Suchteam bei der zu suchenden Person eintrifft. Der Flächensuchhund läuft unangeleint durch die Wald- und Wiesenflächen.

Bildergalerie

Link der Frankfurter Neuen Presse (16.02.2017)

Videos der Übung

 

Übung Eisrettung

In den Abendstunden des 09. Januar 2017 führten einige Einsatzkräfte der Stadtwehr eine Eisrettungsübung am / im Kurparkweiher durch.
Hierbei wurden verschiedene Möglichkeiten geübt, wie eine in das Eis eingebrochene Person gerettet werden kann. Die entsprechende Ausrüstung ist hierzu bei entsprechendem Wetter (Minusgrade) auf dem GW-L (Florian Homburg 1-64) in Rollwagen verlastet und kann somit bis fast an Ufernähe gerollt werden.
In diesem Zusammenhang warnt die Feuerwehr die Bevölkerung, dass das Betreten der Eisflächen verboten ist, da das Eis unterschiedliche Dicken ausweist und es somit zu einem evtl. Einbruch in das Gewässer kommen kann.
Ein Video von der Rettung einer Person ist auf unserer Facebook-Seite zu finden:

Nachfolgend ein paar Eindrücke des Übungsabends:

 
Erklärung der Ausrüstungsgegenstände   Ausleuchtung des Kurparkweihers
     
 
Inspizieren der Eisfläche vom Uferbereich   Betreten der Eisfläche durch gesicherte Feuerwehrleute
     

 

Vorbereitung einer Öffnung der Eisfläche   Rettung einer "eingebrochenen" Person

Mitgliederwerbung

 Zum Flyer mit weiteren Informationen bitte auf das Bild klicken.

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