eiko_list_icon Vollbrand eines Gestüts

F3 -> Brand in ausgedehnten Gebäuden
Brandeinsatz
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Einsatzort Details

Bad Homburg, Güldensöllerweg
Datum 28.02.2019
Einsatzbeginn: 06:17 Uhr
Einsatzende 14:21 Uhr
Einsatzdauer 1 Tag(e) 8 Std. 4 Min.
Alarmierungsart FME
eingesetzte Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Bad Homburg - Stadt
Feuerwehr Bad Homburg - hauptamtliche Kräfte
    Feuerwehr Bad Homburg - Einsatzleitdienst
    Feuerwehr Bad Homburg - Führungsassistent
    Freiwillige Feuerwehr Bad Homburg - Kirdorf
      Freiwillige Feuerwehr Bad Homburg - Gonzenheim
        Freiwillige Feuerwehr Bad Homburg - Ober-Erlenbach
          Freiwillige Feuerwehr Bad Homburg - Dornholzhausen
            Rettungsdienst
              Notarzt
                Polizei
                  Technisches Hilfswerk
                    Fahrzeugaufgebot   Florian Homburg 1-10-2  Florian Homburg 1-10-4  Florian Homburg 1-19  Florian Homburg 1-24  Florian Homburg 1-30  Florian Homburg 1-46-1  Florian Homburg 1-46-2  Florian Homburg 1-52  Florian Homburg 1-64  Florian Homburg 1-66  Florian Homburg 1-67-1  Florian Homburg 1-67-2  Florian Hochtaunus 14  Abrollbehälter Atemschutz/Strahlenschutz (AB-A/S)  Abrollbehälter Mehrzweck 1 (AB-MZ1)  Abrollbehälter Schlauch (AB-S)  Florian Homburg 1-10-1  Florian Homburg 1-11
                    Brandeinsatz

                    Einsatzbericht

                    Zu einem bestätigten Brand wurden initial die Feuerwehren Dornholzhausen, die Stadtwehr und die hauptamtlichen Kräfte alarmiert.

                    Auf der Anfahrt stellte sich schnell heraus, dass eine Stallung auf 2500qm in Vollbrand stand. Umgehend wurden durch den Einsatzleiter weitere Kräfte wie die Feuerwehren Kirdorf, Gonzenheim und Ober-Erlenbach, die IuK-Gruppe des Hochtaunuskreises (Einsatzleitwagen 2 und Gerätewagen Information und Kommunikation) und Großtanklöschfahrzeuge aus dem Hochtaunuskreis (Oberstedten, Usingen, Kronberg und Niederreifenberg) nachbestellt.

                    Auf Grund der unzureichenden Löschwasserversorgung an der Einsatzstelle konnten die Löschmaßnahmen nur auf Grund des Pendelverkehrs von Tanklöschfahrzeugen durchgeführt werden. Daher wurden zeitnah weiterhin das Großtanklöschfahrzeug der Berufsfeuerwehr Frankfurt, Berufsfeuerwehr Offenbach, von der Werkfeuerwehr InfraServ Höchst angefordert. Zur Sicherstellung wurde weiterhin eine Schlauchleitung durch die Feuerwehr Frankfurt mit dem Abrollbehälter Löschwasserversorgung eine F-Leitung von einem offenen Gewässer zur Einsatzstelle aufgebaut.

                    Im Laufe der umfangreichen Löscharbeiten (teilweise waren bis zu 5 B-Rohre und 7 C-Rohre im Einsatz) konnte ein Einstürzen der Stallungen und das Übergreifen der Flammen auf benachbarten Gebäudeteile nicht gänzlich verhindert werden. Größere Schäden an den benachbarten Gebäuden konnten aber auf Grund einer Riegelstellung mit einen aufgebauten Werfer verhindert werden. 

                    Für einige Pferde kam jede Hilfe zu spät, viele konnten glücklicherweise durch die Beschäftigten des Gestüts rechtzeitig aus ihren Stallungen freigelassen werden. 

                    Die Bergungsgruppe des Technischen Hilfswerks hat mittels Radlader und Kettenbagger Brandreste zur Seite und qualmendes Stroh und Heu aus dem Obergeschoss der Gebäude geräumt.

                    Das abgegebene Löschwasser wurde an der Einsatzstelle aufgefangen und mit Spezialfahrzeugen zur Kläranlage verbracht.

                    Zur Brandursachenermittlung war ein Polizeihubschrauber, die Kriminalpolizei und die Brandursachenermittlung des hessischen Landeskriminalamtes vor Ort.

                    Während der kommenden Nachstunden wird durch die Feuerwehr eine ständige Brandwache gestellt und weitere Nachlöscharbeiten durchgeführt.

                     

                    sonstige Informationen

                    Einsatzbilder